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Ludwig Möller

Passant

Streetphotography

ist die Kunst, das Leben auf der Straße und im Alltag einzufangen: spontane Begegnungen, flüchtige Gesten, Architektur, Landschaft und Licht. Sie arbeitet ohne Inszenierung, ohne Kulissen – ihre Bühne ist der öffentliche Raum.

Der Titel dieser Ausstellung, „Passant“, verweist auf die Doppelrolle, die wir alle einnehmen: Wir sind Beobachter:innen und zugleich Teil der Szene.

Jeder Mensch, der durch ein Bild streift, ist ein Fremder und wird durch das Foto zugleich vertraut. Der Passant schlendert, geht vorüber oder hält einen Augenblick inne. Das ist es, was Streetphotography sichtbar macht.

Die hier gezeigten Fotografien laden dazu ein, selber genauer hinzuschauen: auf das Flüchtige, das sonst verloren geht. Die Fotos feiern die Schönheit des Ungeplanten, des Unauffälligen – und sie erinnern daran, dass wir alle Teil dieses großen Stroms sind, den man Straße nennt.

Die Fotos sind analog mit einer Leica, digital mit einer Lumix, Nikon und dem iPhone aufgenommen. Allerdings: „Die beste Kamera ist die, die man dabei hat!“, sagte der US-amerikanischen Fotograf Chase Jarvis.

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